Ich bin bereit – Philip Becker will Verantwortung für die Samtgemeinde übernehmen
Boffzen. Sollte es im Herbst zu einem Wechsel an der Spitze der Samtgemeinde Boffzen kommen, steht bereits ein möglicher Nachfolger bereit: Philip Becker, derzeit Allgemeiner Verwaltungsvertreter, stellvertretender Gemeindedirektor in Boffzen und Lauenförde, will kandidieren – allerdings nur unter einer Bedingung.
Denn noch ist offen, ob Tino Wenkel, der amtierende Samtgemeindebürgermeister, tatsächlich nach Beverungen wechselt. Sollte Wenkel dort am 14. September zum Bürgermeister gewählt werden, will Becker seinen Hut als unabhängiger Kandidat in den Ring werfen.
„Ich bin bereit und sehe es als logischen nächsten Schritt“, sagt der 39-jährige Verwaltungsfachmann. Becker ist seit Jahren in leitender Funktion in der Samtgemeindeverwaltung tätig und kennt die Abläufe wie kaum ein anderer.
Verwaltungserfahrung trifft Bodenständigkeit
Nach seiner Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten und einem anschließenden Studium zum Verwaltungsbetriebswirt (B. A.) hat Becker über 20 Jahre Verwaltungserfahrung gesammelt – viele davon in verantwortungsvoller Position. In der Samtgemeindeverwaltung gilt er als jemand, der nicht nur im Hintergrund arbeitet, sondern Projekte aktiv gestaltet.
„Mir ist wichtig, dass wir auf Samtgemeindeebene sachlich und verlässlich arbeiten – ohne parteipolitischen Ballast“, betont Becker. Parteilosigkeit ist für ihn kein Lippenbekenntnis, sondern Programm: „Es geht um Lösungen für echte Probleme, nicht um Parteiprofile.“
Becker lebt mit seiner Frau und seinem Sohn in Holzminden. Die Nähe zu den Menschen ist für ihn nicht nur Teil des Wahlkampfes, sondern Grundüberzeugung: „Ich sehe, wie viel ehrenamtliches Engagement in unseren Orten steckt – und ich möchte, dass dieses Engagement mehr Anerkennung und bessere Rahmenbedingungen bekommt.“
Schwerpunkte: Infrastruktur, Bildung, Ehrenamt
Eines seiner zentralen Themen ist die angespannte Finanzlage der Samtgemeinde. Gerade deshalb will Becker sich für eine verlässliche Infrastruktur und die Daseinsvorsorge einsetzen – solide geplant und realistisch umgesetzt.
Zu den laufenden Projekten, die er bei einem Amtsantritt zügig weiterverfolgen möchte, zählen unter anderem:
Der Neubau der Grundschule in Lauenförde, Investitionen in die Freiwilligen Feuerwehren, neue Maßnahmen im Bereich Klimaschutz, sowie die Einführung eines Ganztagsangebots an den Grundschulen.
Auch das Ehrenamt will Becker stärker in den Fokus rücken: „Vereine sind das Rückgrat unseres Zusammenlebens. Ohne sie funktioniert vieles nicht – vom Sport bis zur Jugend- oder Seniorenarbeit. Ich möchte sie sichtbarer machen, besser fördern und enger mit der Verwaltung vernetzen.“
Wenn Wenkel geht, will Becker übernehmen
Ob es weitere Bewerber geben wird, ist derzeit unklar. Klar ist aber: Falls Tino Wenkel in Beverungen Bürgermeister wird, will Philip Becker für seine Nachfolge bereitstehen – mit seinem Fachwissen, Erfahrung und einem offenen Ohr für die Anliegen vor Ort.
Weitere Informationen zu seiner Person, seinen Zielen und Projekten stellt Becker auf seiner Website www.philip-becker.info zur Verfügung.




